Lutherfest 

Am 08. November haben wir mit 6 KiGo-Kindern zwischen 6 und 11 Jahren unser diesjähriges "Lutherfest" gefeiert.

Am Anfang haben wir – wie bei jedem Kindergottesdienst - die Kerze entzündet, die Gaben eingesammelt, ein Gebet gesprochen und zusammen ein Lied gesungen.

Im Anschluss haben wir die Geschichte von Luther gehört und mit Playmobil-Figuren einzelnen Szenen nachgestellt, diese fotografiert und eine Fotostory daraus gebastelt.

Dann ging´s ans backen: In diesem Jahr haben wir gemeinsam mittelalterliche Kräuterbrötchen gebacken. Während die Brötchen im Backofen waren, konnten die Kids noch Luther-Rätsel machen und draußen schlechte Gedanken auf Tapeteschreiben und diese mit Farbe wegspritzen (so wie Luther damals auf der Wartburg das Tintenfass nach dem Teufel geworfen hat).

Und dann konnten wir endlich unsere leckeren Kräuterbrötchen verputzen :-)

Am Ende haben wir noch unser Segenslied gesungen und das Vater unser gebetet.

Als kleine Besonderheit hat diesmal jedes Kind noch die Hörspiel-CD "Der Schlunz – Süßer schrecken, saurer Schrecken" bekommen … in der auch nochmal schön erklärt wird, was Reformation ist, wer Luther war und was es mit Halloween auf sich hat.

 

Janina Sauermann

 

 

Ferienpass-Aktion  2014 

Auch in diesem Jahr stand unser Ferienpass-Aktion am 15. August wieder unter dem Motto „Action, Spiel und Spaß“.

Der Nachmittag begann für die 16 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren und die 3 Mitarbeiterinnen mit Kennenlernspielen, wie z.B. „Ulkige Ulrike“. Nachdem die Kinder in Vierergruppen eingeteilt wurden, gab es eine Ralley. Dabei mussten die Kinder an den Stationen der Mitarbeiter durch kleine Spiele, wie z.B. „Dosenwerfen“, „Pfennig-Fuxen“ oder „Merk dir’s“, möglichst viele Punkte erspielen und Fragen auf ihren Laufzetteln beantworten, deren Lösungen an den Gemeindehäusern, dem alten Friedhof, der Schule oder der Ev. Kindertagesstätte zu finden waren.

Während die Mitarbeiterinnen nach dem Spiel die Laufzettel der einzelnen Gruppen ausgewertet haben, gab es einen kleinen Snack zur Stärkung. Bevor die Kinder um 17 Uhr wieder von ihren Eltern abgeholt wurden, bekam jedes Kind bei der Siegerehrung noch eine Urkunde und einen kleinen Preis.

 

Janina Sauermann

 

Jungschartage 2014

„Besser spät als nie“ - Unter diesem Motto fanden vom 28.06. bis zum 29.06.14 die diesjährigen Jungschartage in Eiershausen statt.

10 Kinder und 2 Mitarbeiter machten sich folglich am 28. Juni bepackt mit Schlafsack, Isomatte, Kissen, Kuscheldecke, Getränken, Verpflegung, ... und vielem mehr auf den Weg nach Eiershausen.

Dort angekommen ließen wir uns von dem dauerhaften Regen, der uns den Aufbau etwas schwieriger gestaltete, nicht die gute Laune verderben. Außer uns hatten sich nur einige wenige Gruppen dazu entschlossen, über Nacht dem Regen zu trotzen. Der ließ dann auch nicht locker und begleitete uns den ganzen Abend. Beim Abendspiel waren wir in ganz Eiershausen unterwegs und mussten verschiedene Aufgaben lösen. Anschließend haben wir den Abend am großen Lagerfeuer ausklingen lassen und uns dann schlafen gelegt, um am nächsten Tag fit zu sein. Am Sonntagmorgen hatte dann das eine oder andere Zelt dem dauerhaften Regen leider nicht standhalten können und so bestand unsere erste Aufgabe darin, uns und unsere Sachen „trocken zu legen".

Nach dem Frühstück und dem gemeinsamen Gottesdienst, zu dem dann auch die Gruppen angereist waren, die nicht übernachtet hatten, startete der große Spiele-Wettbewerb. Dabei tritt jede Jungschargruppe in vielen unterschiedlichen Spielen gegen die anderen Jungschargruppen an und zeigt, was sie kann. Hier hatten wir gemeinsam viel Spaß und haben alle Herausforderungen zusammen bewältigt. Am Ende durften alle eine kleine Uhr als Preis mit nach Hause nehmen in dem Wissen, nun ein „waschechter" Camper zu sein...

 

Liesa Röder

 

Lydia, die Purpurhändlerin - KiGo am 14.06.2014

Wissen Sie eigentlich, welcher Mensch als erstes auf unserem europäischen Kontinent den Glauben annahm? - Nein?

Dann können sie jetzt unsere 18 KiGo-Kids fragen, die am 14. Juni Lydia, die Purpurhändlerin, kennen lernen konnten.

Paulus brachte auf einer seiner Missionsreisen die Botschaft vom auferstandenen Christus nach Europa. Lydia, die Purpurhändlerin, ließ sich sofort für den Glauben begeistern und taufen.

Um ihre Geschichte nicht zu vergessen, haben wir ein Geländespiel im Wald gespielt, das uns selbst zu Purpurhändlern/innen werden ließ. Der Farbstoff Purpur wird aus Schnecken gewonnen, die erst einmal gesucht werden mussten (in unserem Spiel waren das natürlich keine echten Schnecken, sondern rot gefärbte Steine). Nun musste man den Farbstoff natürlich auch aus der Schnecke herausbekommen. Da konnte der Müller weiterhelfen. Nach dem Mahlvorgang schnell noch ein weißes Tuch beim fliegenden Händler oder im Warenhaus gekauft und dann ab zur Färberei. Das eingefärbte Tuch kann man dann an Lydia verkaufen. Aber aufgepasst. Die Purpurmafia ist auch unterwegs und der sollte man lieber nichtbegegnen...

Nachdem wir den Purpurhandel erfolgreich abgeschlossen und uns mit (Hefe)Schnecken gestärkt hatten, haben wir den Rückweg zum Gemeindehaus angetreten.

 

Liesa Röder

 

Missionale 2014

Samstag, der 15. März 2014, 11:30 Uhr, Herborn-Seelbach, Aral-Tankstelle:

6 Personen, ein Auto, ein Ziel.

Über die A45 geht es zunächst in nordwestliche Richtung. Nach ca. 56 km wechseln wir Autobahn und Richtung. Die A4 führt uns nun weiter nach Westen. Unser Ziel ist die bevölkerungsreichste Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen: Köln.

Nach etwas weniger als 2 Stunden Fahrt erreichen wir das Messegelände in Köln. Hier findet heute die Missionale statt.

Missionale ist eine Veranstaltung für Christen, jung und alt, die zu „missionarischer Gemeindearbeit“ ermutigen möchte. Hier treffen sich jährlich um die 5000 Menschen aus unterschiedlichsten Gemeinden, umgemeinsam ihren Glauben zu feiern, Begegnung zu erleben, für Gemeindearbeit zu lernen und neue Kraft und Motivation zu tanken.

Das Thema der diesjährigen Missionale lautete „Fest“. Sie können sich ja jetzt einmal fragen, ob Sie bei diesem Thema zuerst an das Nomen, also die Feierlichkeit oder aber zunächst an das Verb denken. Auf der Missionale wurden beide Aspekte thematisiert. Christen haben eigentlich allen Grund häufig zu feiern und auch Jesus hat dies gerne getan. Und wer gerne auf festen und soliden Grund aufbauen möchte, wir in Jesus das passende Fundament dazu finden.

Los geht die Missionale mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung. Zusammen wird in die gemeinsame Zeit gestartet, mit viel Musik und reichlich guter Laune. Nach einer kurzen Bibelarbeit zu Nehemia 8, 1– 12 und anschließendem Kaffeetrinken und Kuchen essen, treten alle gestärkt ihren weiteren Tag an. Nun gibt es für jeden vielfältige Möglichkeiten sich neue Impulse und motivierende Worte abzuholen. Dazu kann man Workshops oder Seminare wählen, oder sich in der „Oase“ neu erfrischen. Thematisch reicht das Angebot von der Frage zur Gottesdienstgestaltung, über die Feste im Kirchenjahr, es gibt christliches Kabarett und die Möglichkeit sich mit dem eigenen Alltagsleben auseinander zu setzen, etwa über den Rückwärtsgang im Leben oder die Gestaltung des Gebets nachzudenken, und natürlich einiges mehr. Hier ist für jeden etwas dabei.

Im Anschluss war noch mal Zeit über das Messegelände zu schlendern, denn wie es sich für eine Veranstaltung in den Messehallen anbietet, gab es natürlich auch viele Aussteller, die neue Informationen und Materialien mitgebracht hatten. Danach, jeder wieder auf dem neusten Stand und bestens ausgestattet, trafen sich wieder alle Teilnehmer, um gemeinsam den Tag abzuschließen. Mit viel guter Musik und bestärkenden Worten endete dann die Missionale 2014. Egal, ob man Gast im Kinderprogramm war oder am Jugendfestival oder den Workshops für die Erwachsenen teilgenommen hatte, eins ist allen gemeinsam: Erfüllt von neuer Motivation und „Happy“ darüber, sich über den festen Grund unter den eigenen Füßen neu bewusst geworden zu sein, mit vielen neuen Ideen und Gedanken und gestärkt durch einen Tag voller Gemeinschaft und Begegnungen, konnte jeder seine Heimreise antreten.

 

Liesa Röder

 

Kindergottesdienst "Miriam tanzt, singt und trommelt"

Wir reisen zusammen durch die Zeit, unglaublich viele Jahre zurück, und kommen in ein Land, in dem die Sonne heiß vom blauen Himmel herab auf einen trockenen und sandigen Boden scheint. Unglaublich viele Spuren sind auf dem Boden zu sehen, von Tieren und von ganz vielen Menschen, kleinen und großen. Was war den hier los?

Wir sind in Ägypten gelandet. Nach vielen Jahren der Sklaverei und 10 schrecklichen Plagen hat der Pharao das israelische Volk endlich ziehen lassen. Die Israeliten haben schnell alles zusammen gepackt und sind aufgebrochen zu einem unvorstellbar langen Fußmarsch durch die Wüste. Sie sind froh endlich frei zu sein.

Um sich in das Volk hineinzufühlen haben auch wir als Kindergottesdienst unseren eigenen Auszug nachgespielt (zwar sind wir kein ganzes Volk, sondern waren 10 Kinder und auch sind wir nicht viele Jahre gelaufen, sondern haben lediglich das Gemeindehaus umrundet, doch ein Auszug war es ja trotzdem).
Das Volk Israel ist noch gar nicht lang unterwegs, als sich plötzlich etwas Blaues am Horizont abzeichnet. Was ist das? Vor ihnen liegt ein großes Meer. Hier geht’s also nicht weiter. Und da, plötzlich tauchen hinter ihnen die Ägypter auf. Der Pharao will das Volk nun doch nicht gehen lassen. Was sollen sie tun?
Doch Gott sieht sein Volk und kommt ihm zu Hilfe. Er teilt das Meer und das ganze Volk Israel kann einfach durch das Meer durchlaufen, ohne nasse Füße zu bekommen. Als alle am anderen Ende des Meeres angekommen sind beginnt ein großes Fest. Alle sind glücklich, dass die Ägypter sie nicht weiter verfolgen und sie nun endlich frei sind. Miriam fängt vor Freude an zu singen und zu tanzen. Mit Musik und Tanz lobt und dankt sie Gott.
Das wollten wir auch machen und daher haben wir uns aus Blumentöpfen und Butterbrotpapier eigene Trommeln gebastelt und diese anschließend schön verziert.

Jetzt können auch wir Musik für Gott machen.
Und wie das sich für ein richtiges Fest gehört, gab es natürlich auch noch etwas Leckeres zu essen. Gestärkt haben wir mit unseren Trommeln den Weg nach Hause angetreten. Das Volk Israel jedoch war noch lange nicht zu Hause angekommen...

 

Liesa Röder

 

Konfi-Castle 2014 des CVJM-Kreisverbandes Dillkreis  

4 Tage, 3 kurze Nächte, kein ruhige Minute, eine Burg, 89 Konfirmanden, 43 Mitarbeiter, 5 Gemeinden, ein Gott, 4 verschieden Käsesortenzum Frühstück, einige Spiele, gefühlte 287 Treppenstufen,  jede Menge Spaß, EIN ERLEBNIS!!!
Das Konfi-Castle 2014

Vom 21.02. bis zum 24.02. waren die Sinner Konfirmanden auf dem Konfi-Castle. Konfi-Castle heißt, dass sich an die hundert Konfirmanden aus unterschiedlichen Gemeinden auf der Jugendburg in Hohensolms treffen und zusammen drei Tage voller Spaß, Aktion und Gemeinschaft erleben. 

Unser Castle startete mit dem „Welcome-Abend“. Ein Abendvoller Spiele, Musik und guter Laune.
Morgens begann unser Tag mit der so genannten „PowerHour“, wobei „Power“ daseigentliche Stichwort ist. Denn gerade diese braucht man nach einer kurzen Nacht, um morgens wieder vollständig wach zu werden. Nachdem wir ein paar Lieder gesungen haben, geht es dann auch thematisch um „Power“, nämlich um die Power unseres großartigen Gottes. Das, was wir hier gemeinsam hören, vertiefen wir anschließend noch mal in kleineren Gruppen, indem wir über das Thema aus der PowerHour einfach nur reden oder gemeinsam basteln.

Nachmittags gab es dann ein großes Workshopangebot, von Fußball, über Hockey, Geocachen, Basteln, Gesichtscreme herstellen, Poker und vieles mehr...

Am zweiten Abend fand dann das Burgspiel statt, eine große Spielerallye durch die ganze Burg und das gesamte Burggelände. 

Der letzte Abend war natürlich ein ganz besonderer Abend und dies nicht nur im eigentlichen Sinne. Der „Besondere Abend“ ist in Form einer Thomas-Messe aufgebaut. Es gibt viele verschiedene Stationen, an denen man sich mit sich selbst und mit Gott beschäftigen kann. Zum Beispiel konnte man Fürbittengebete formulieren, Kreuze basteln, einen Brief an sich selbst schreiben, oder eine ganz persönliche Entscheidung für Jesus treffen, um dann anschließend mit den Mitarbeitern vor Ort die nächsten Schritte zu besprechen.

Am Montag haben wir uns dann alle nach drei erlebnisreichen Tagen wieder auf den Heimweg gemacht, den Koffer nicht nur voller Schmutzwäsche, sondern auch voll neuer Erfahrungen, neuen Freundschaften, guten Erinnerungen und Gottes Segen.

 

Liesa Röder