Radtour "Rund um den Knoten" am 24. September

Nur wenige wagten sich auf die profilierte Strecke im Westerwald, die Christine an einem sehr heißen Sommertag Probe gefahren war.

Bei wunderbarem Radwetter bestiegen vier Teilnehmerinnen Nora, Nuria und Christine aus Sinn und Anke aus Dillenburg,  am Herborner Busbahnhof die Blaue Linie.

Die Fahrräder im Anhänger, so wurden ganz entspannt die ersten Höhenmeter bewältigt. Abenteuerlich  war das dennoch. Diese Geschichte möge sich wer Interesse hat, persönlich erzählen lassen ;-))

In Mademühlen angekommen erhielt jede von uns ihr Fahrrad wieder und Marina, die schon 16 km zurückgelegt hatte, stieß zu unserer Gruppe dazu. Aus Sicherheitsgründen, wegen ihres hohen Eigengewichts, werden nämlich keine E-Bikes in den Anhängern der Blauen Linie  transportiert. 

Zunächst wurde auf dem R8 geradelt, der über dem Oberroder Knoten (586 m) führte. Der Weg war gut ausgeschildert, landschaftlich sehr abwechslungsvoll und trotz der gelegentlichen Anstiege gut zu bewältigen.

Lange schöne Abfahrten ließen die Anstrengung schnell wieder vergessen.

Etwa nach der Hälfte der Strecke legte die Gruppe eine längere Rast ein und genoss dabei die Herbstsonne.

Nach der Pause kam die erste Ortsdurchfahrt - Mittelhofen - und der erste knackige Anstieg, der aber dennoch gut bewältigt wurde. Zur Belohnung gab es einen wunderbaren weiten Blick und ein „Gipfelfoto“ mit Oberröder Knoten im Hintergrund, der auf der ersten Hälfte der Tour bewältigt wurde.

Die zweite Ortsdurchfahrt  (Westernohe) hatte es dann in sich. „Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt!“

Immer wieder wurden kleinere Pausen eingelegt und dabei auch die Zeit genutzt kurioses und besonderes am Wegrand zu inspizieren, wie dieses Holzhaus.

Die Gruppe wählte die Radwegvariante durch das Naturschutzgebiet Wachholderheide und fuhr nicht über Rennerod. Kurz vor der Wachholderheide lag mit 590 m der höchste Punkt dieses Streckenabschnitts.

„Renneroder Klares“ gab es  bei dieser  Schutzhütte mit Sitzgelegenheiten und Quelle.

Alle Steigungen waren an diesem Punkt nun bewältigt und nur noch drei Kilometer trennte die Gruppe von Rehe, wo ein reservierter Tisch im beliebten Café Windlück wartete. Nicht nur die Torten waren auch der Hit.

Auch das wirklich wunderbare Herbstwetter und die kleine Zwerghuhnherde, die zwischen den Kaffeegästen nach Krümeln suchte.

Ab jetzt rollte es.

Auf dem R8 ging es abwärts ins Dilltal, über Schönbach, Amdorf, Uckersdorf und Burg, wo sich die Gruppe von der Teilnehmerin aus Dillenburg verabschiedete.

Hoch zufrieden über die erbrachte Leistung kamen alle wohlbehalten kurz vor dem Leuten der 18 Uhr Glocken in Sinn an.

Ein wirklich wunderbarer Tag.


Christine Gerth


Josua - Kindergottesdienst am 10. September

Zunächst Assistent von Mose und dann Anführer des Volkes aus Israel, welches in das von Gott verheißene Land ziehen wollte. Wer war dieser Mann? Darum ging es im KiGo am 10. September 2016 von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

Wie einige vielleicht schon bemerkt haben, fand dieser KiGo nicht wie sonst nachmittags, sondern vormittags statt. Diesen Vormittag haben wir mit einem Frühstück begonnen. Es gab leckere Brötchen mit Nussnougatcreme, Marmelade oder Käse und dazu Kakao, Milch oder Tee.

Um hinter die Spuren von Josua zu gelangen, musste man dieses Mal nicht mal in die Bibel schauen, denn Josua war selbst zu Besuch. Er konnte selbst erzählen wie es war als Anführer. Er berichtete, wie er es mit Gottes Hilfe schaffte das Land Jericho einzunehmen.

Zum Schluss wurden noch ein paar Runden Ligretto gespielt um den Samstag schön ausklingen zu lassen.


Christoph Deis



Winterwanderung am 06. Februar 

Bei strahlendem Sonnenschein ging’s um 15:00 Uhr am Gemeindehaus los. Unser Weg führte uns zunächst am Lennelbach entlang bis wir den Wald erreichten. Dort mussten wir erst einmal den Berg hinauf, haben den Rennweg gekreuzt, links an den „5 Buchen“ vorbei und Richtung Barfußpfad. Nach etwa 120 Höhenmetern war die erste Anstrengung geschafft und es ging abwärts. Die „Ballersbacher Viehweide“ passierten wir, der Wald um uns herum wurde wieder dichter und es ging bis zum „Dernbachportal“. Dort angekommen hatten wir die Hälfte der Strecke hinter uns gebracht und  es wurde eine Pause mit heißem Apfelwein, Kinderpunsch, Tee und Keksen gemacht. Nach der kleinen Stärkung wurde es nochmal etwas steiler, am Dernbach entlang und schließlich zum Reuterberg. Auf den letzten Metern hatten wir dann schon unser Ziel vor Augen: das „EssZimmer“ in Herborn. Dort konnten alle 17 Wandersleut‘ ihren Durst und Hunger stillen und der Tag beim gemütlichen Zusammensein ausklingen lassen.

 

Nuria Sauermann