Kindergottesdienst zum Reformationsjubiläum

Im Oktober starteten wir mit unserer Reihe „Luther für Kinder".

Ein ganz besonderes Kind wird geboren - so lautete die etwas doppeldeutige Überschrift des ersten Sonntags.

Nach der Frage, welches Kind so besonders ist, antworteten alle: JESUS - und da hatten sie recht.

„Solus Christus“ - Allein Christus. Zu diesem ersten der 4 Solus-Lehrsätze der Reformatoren hatten wir den Kindergottesdienst gestaltet und erzählten unseren 5 jungen Zuhörerinnen und Zuhörern von Martin Luther, seiner Geburt und Taufe, seiner Familie, wie er in die Schule ging und später auf die Universität. Dazu schauten wir ein Bilderbuch und Bettina zeigte noch echte historische Bilder. Das letzte Bild, das die Kinder betrachteten, zeigte Martin Luther im Gewitter. Er hatte große Angst und betete.

Nach diesem ersten Abschnitt aus dem Leben von Martin Luther, brauchten alle Bewegung. Dann ging es weiter mit einigen Bibelversen aus dem Markusevangelium, in denen die Frage gestellt wird, wer die wahren Verwandten von Jesus sind, wer zur Familie von Jesus gehört und warum. Dazu sagt Jesus selbst (Markus 3,34-35): "Er (Jesus) sah auf die Leute, die um ihn herumsaßen, und sagte: »Das hier sind meine Mutter und meine Brüder! Wer tut, was Gott will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter!«"

Die Kinder fanden schnell heraus, was am wichtigsten ist: Lieb haben.

Gott liebt uns, wir sollen ihn lieb haben, andere Menschen lieb haben und uns selbst natürlich auch.

„Gottes Liebe ist so wunderbar" und das alte Lutherlied „Vom Himmel hoch da komm ich her waren die Lieder, die wir gelernt haben.

Schließlich folgte eine Bastelaktion: Jedes Kind suchte sich einen Schuhkarton aus und fing an, seine Lutherkiste persönlich zu gestalten; sie bietet Raum für alle Erinnerungsstücke aus den Kindergottesdiensten zum Thema Luther.

„Martin entdeckt die Gnade“ - wie soll man diese grundlegende Entdeckung der Reformation für Kinder verstehbar gestalten? Wir haben es am vergangenen Sonntag versucht.

Bei einem Frauenfrühstück hörte ich vor einigen Jahren einmal den Satz „Auf Gnade reimt sich Schokolade" ...und jede/r der weiß, wie wundervoll es sich anfühlt, wenn ein Stück Schokolade auf der Zunge zergeht, hat ein schönes Bild für Gottes Gnade (alle Frauen haben es jedenfalls sofort verstanden, was die Referentin meinte ;-))

Es gibt noch ein anderes Sprichwort: 'Liebe geht durch den Magen" - irgendwie scheint doch etwas dran zu sein, dass Liebe und Gnade etwas mit Essen zu tun haben. Dann erinnere ich mich noch an einen Satz aus der Abendmahlsliturgie: "Seht und schmeckt, wie freundlich Gott ist" Wenn wir im Neuen Testament lesen, merken wir, dass die Evangelisten wirklich viele Geschichten erzählen, wie Jesus mit seinen Jüngern oder mit anderen Menschen, die er trifft sich zum Essen setzt gemeinsame Mahlzeiten haben einen besonderen Stellenwert.

Darum wählten Bettina und ich die Geschichte von Zachäus. Der konnte es kaum glauben, dass Jesus ihn oben in einem Baum bemerkte und sich auch noch bei ihm zu Hause zum Essen einlud. Zachäus, der keine Freunde hatte, weil er ein Betrüger war, konnte sein Glück kaum fassen und begriff in einer sehr tiefen Weise, was Vergebung, Gnade und Liebe bedeuten. Für Zachäus war es greifbar, denn Jesus saß mit ihm am Tisch und sie aßen gemeinsam Nachdem wir am Sonntag mit Luthers Morgensegen den Kindergottesdienst begannen und weiter aus dem Leben von Martin Luther hörten, verschwanden alte in der Küche des Gemeindehauses, um Lutherbrötchen zu backen. Während die Brötchen im Ofen schön aufgingen und gebacken wurden, gestalteten die Kinder weiter ihre Lutherkisten und bereicherten sie mit einem Lutherluftballon.

Schließlich folgt wie schon erwähnt die biblische Erzählung von Zachäus, die mitten in der Geschichte mit einem Ortwechsel verbunden war.

Die Kinder hörten gespannt zu und ließen sich „daheim bei Zachäus" die Lutherbrötchen schmecken. Mick, der als Konfirmand unterstützte, sorgte dafür, dass alle auch ein Getränk zur Verfügung hatten.

Die bunte Lutherfahne, die die Brötchen verzierte mit dem Text auf der Rückseite brachte es auf den Punkt:

Gott ist gut. Er liebt uns mit einer Liebe, die niemals aufhört, niemals aufgibt, niemals kaputt geht und immer und ewig gleich stark bleibt. (aus der Kinderbibel „Gott hat dich lieb“)

Am dritten Sonntag wurde unsere vierköpfige Kigo-Gruppe von zwei Konfirmanden begleitet, die die Kinder und das Team unterstützten "Allein die Schrift "- um dieses wichtige Thema von Luther ging es.

Nachdem wir anhand des Bilderbuchs den Lebenslauf von Martin Luther wiederholten, vertieften wir dann das Thema des Thesenanschlags. Luther wollte mit vielen Leuten über die wichtigen Dinge reden, die er bei seinem Bibelstudium entdeckt hatte. Nicht alle Leute waren damals begeistert. Martin Luther wurde verfolgt und es gab Leute, die ihn töten wollten; aber Luther hatte auch gute Freunde. Die Freunde entführten ihn und versteckten ihn auf einer Burg, auf der Wartburg. Er verkleidete sich

und lebte dort als „Junker Jörg“ Er hatte viel Zeit und übersetzte das Neue Testament in die deutsche Sprache.

Weil ein paar Jahrzehnte zuvor von Gutenberg in Mainz das Drucken mit beweglichen Lettern erfunden war, konnten sich die Lehre von Marin Luther und die Bibelübersetzung schnell verbreiten.

Nun wurde eine kleine Druckwerkstatt eröffnet Bettina Hubert brachte ein Stempelkissen, kleine bewegliche Lettern und einen Stempel mit, in den die einzelnen Buchstaben eingefügt werden konnten. Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit, mit einer abgeschrägten Vogelfeder und Tinte aus dem Tintenfass zu schreiben Gesungen wurde natürlich auch wieder. Luther schrieb viele Lieder und halte dabei auch die Kinder im Blick: „Vom Himmel hoch da komm ich her ...“ Die Strophen 1-3 und 5 möchten wir mit den Kindern lernen.

 

 

Christine Gerth




Kindergottesdienst Tauferinnerung 27. August

Lydia die erste Christin Europas stand im Mittelpunkt unseres Kindergottesdienstes und natürlich das Thema Taufe.

Die Kinder hatten die Gelegenheit von ihren Erlebnissen rund um das Thema zu berichten und auch die Mitarbeiter brachten ihre Erfahrungen mit ein.

Gottes Segen der uns begleitet und die Familie waren ein weiteres Thema. Dazu hatte Bettina eine wunderbare Bastelarbeit vorbereitet. Die Kinder konnten eigene Bilderrahmen falten und ihre Familie malen.

Mit dem Taufwasser aus dem Taufkelch der Kirche wurde jedem Kind mit einem persönlichen Zuspruch ein Kreuz auf die Hand gezeichnet.

Natürlich wurde auch wieder gesungen. Neu war diesmal das Vater Unser mit Bewegungen.

Das Elternbistro im Anschluss war auch schön vorbereitet, vielen Dank Christine Krimmel für die leckeren Muffins.

 

 

Christine Gerth




Radtour

Die Wettervorhersage war ungünstig; dennoch machten sich sechs mutige Radlerinnen auf den Weg von Wetzlar über Limburg nach Lahnstein. Gut ausgerüstet starteten alle am Pfingstsamstag, erklommen mit ihren Rädern und Packtaschen die Regionalbahn. In Wetzlar war der Einstieg in den Hessischen Fernwanderradweg R7, der von der Lahnquelle bis zur Mündung in den Rhein führt. Der Weg war durchweg sehr gut ausgeschildert.

Der einzige Schauer veranlasste kurz vor Weilburg alle, die Regenjacken und -hosen anzuziehen. In Weilburg war ein Tisch für das Mittagessen reserviert. Dort kam die Gruppe wie geplant um 12 Uhr an. Mühsam wurden die bepackten Räder von der Lahn hoch in die Altstadt von Weilburg geschoben. Doch das Essen war lecker und eine gute Gelegenheit, nach fast 30 km auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen.

Hinter Weilburg begann der schönste Teil des Radwegs. Dicht am Flusslauf schlängelte sich der Radweg romantisch durch die Landschaft. Das satte Grün der Wiesen war Entspannung pur. Der Duft der blühenden Holundersträucher erfreute die Radlerinnen sowie der Gesang des Zaunkönigs und der Ruf des Kuckucks. Das Tal war meist sehr eng und der Radweg schmal, was bei Gegenverkehr schnell eine Herausforderung wurde. Doch immer wieder gab es schöne Gelegenheiten, um für kurze Trinkpausen anzuhalten. Wie erwartet waren sehr viele Familien und Gruppen an diesem langen Pfingstwochenende auf die Idee gekommen, in die Pedale zu treten. Auch die Schlange vor der Eisdiele in Runkel war lang. Nur noch 11 km bis zum Ziel des 1. Tages.

Endlich ragte der Limburger Dom aus der Stadt empor. Nach dem Gruppenfoto wurde der R7 verlassen; die Gruppe folgte den GPS-Informationen der Handys, um die Jugendherberge zu finden. Einige Anstiege waren zu bewältigen, bis die Jugendherberge am Ende eines steilen Waldweges zu sehen war. Die müden Radlerinnen freuten sich nach 75 km auf ihr Zimmer genossen die erfrischende Dusche und gingen zu Fuß gemeinsam in die Stadt.

In einem Bistro gab‘s leckere Salate, es wurde viel erzählt und gelacht. Doch dann kam ein heftiger Gewitterregen. Mit dem Taxi waren alle trocken auf dem Berg. Es regnete und stürmte noch die ganze Nacht. Nach und nach trafen alle im Frühstücksraum ein, wo ein leckeres Büffet mit Müsli, Brötchen und Kaffee wartete. Um 9 Uhr waren alle Räder fertig gepackt und es ging los zur zweiten Etappe.

Und schon begann die Ratlosigkeit; wo ging es zum R7? Doch den treuen Betenden schickte Gott rasch einen „Engel“, der nicht nur den richtigen Weg zum Radweg R7 erklärte, sondern einfach sagte: „Ich fahre vor. Folgen Sie mir!“ Das war wunderbar, denn die Gruppe wollte einen Streckenabschnitt ohne Radweg mit dem Zug zurücklegen.

Wieder folgte der Radweg dem Flusslauf bergauf und bergab durch Städte wie Diez und führte durch Raps und Getreidefelder. Pünktlich wurde der Bahnhof in Balduinstein erreicht, der aber schon mit vielen Radfahrern gefüllt war. Eine Herausforderung war auch, die Gruppenfahrkarte zu lösen an dem einzigen Fahrkartenautomat auf dem gegenüber liegendem Bahnsteig. Das nächste Wunder: alle Teilnehmerinnen fanden doch Platz im Zug und waren sehr erleichtert.

Angekommen in Nassau wurde die Gruppe von Siegfried begrüßt, der schon seit den 70er Jahren durch den Chor der Anstalt Scheuern und den Kontakt zu Familie Gerth eng verbunden ist mit Sinn. Er freute sich riesig begrüßte alle und führte die Gruppe geradewegs zu einer tollen Eisdiele.

Nach Überquerung der Lahnbrücke in Nassau ging es weiter nach Bad Ems und schneller als gedacht erreichte die Radgruppe Lahnstein. Bei bestem Wetter wurde die Zeit an der Mündung der Lahn in den Rhein für viele Fotos genutzt. Alle waren glücklich, auch diese zweite Tagesetappe mit 44 km gut bewältigt zu haben. Zum Einkehren hatte die Gruppe eine Empfehlung erhalten „Ihr müsst unbedingt im Brauhaus in Lahnstein etwas essen!" Auch dort war es ein großes Glück, einen Platz zu ergattern.

Bei frisch gezapftem Sommerbier wurde viel gelacht, besonders über die rheinländische Bedienung mit bühnenreifem Dialekt.

Nach Sonne, blauem Himmel, weißen Wolken, dem Plätschern des Flusses und dem Tuckern der Rheinschiffe war die nächste Herausforderung, den Bahnhof in Niederlahnstein zu finden. Auch dort gab es eine große Menschentraube um den einzigen Fahrkartenautomat. Bargeld nahm der Automat nicht an und auch die BahnCard wurde ignoriert. Wieder standen schon viele Räder am Bahnsteig. Als der Zug anhielt, standen die Sinner Radlerinnen genau vor der Tür des Radabteils und konnten alle einen Platz ergattern. Nach dem Umsteigen in Wetzlar erreichten sechs sehr zufriedene Radlerinnen ihren Heimatbahnhof Sinn.

Alle waren sich einig: Es war ein wunderschönes Wochenende mit vielen tollen Erlebnissen und Herausforderungen. Für das kommende Jahr wurde angedacht, von der Lahnquelle bis nach Wetzlar zu radeln und somit den R7 komplett abzufahren. Vielleicht bekommt ja jemand Lust, 2018 mit dabei zu sein!

 

 

Christine Gerth




"Das verzeih ich dir nie!" -Lobpreisgottesdienst in der Evangelischen Kirche

 

Unter dem Titel "Das verzeih ich Dir nie!" stand der erste Lobpreisgottesdienst in unserer Kirche in Sinn.

Schon seit einiger Zeit feiern wir in Abständen von ca. 4 Wochen Lobpreisabende in unserer Kirchengemeinde. Diese finden in unserem kleinen Gemeindehaus statt. Der Gottesdienst am 6. Mai 2017 stellte insofern eine doppelte Premiere dar, denn zum ersten Mal hatten wir eine christliche Band zu Gast, die den Gottesdienst mit ihren Liedern musikalisch umrahmte.

Die Band JOEL, die aus Dillenburg-Frohnhausen stammt, war der Einladung durch Pfarrerin Sabine Kohlbacher gerne gefolgt. Sie verstand es, mit den einfühlsam vorgetragenen Liedern die Gottesdienstbesucher anzusprechen. Da die Liedtexte über den Beamer auf die Leinwand projiziert wurden, nutzten viele Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, die Lieder mitzusingen.

Die Moderation des Abends hatten Annika Wörner und Stefan Gerth übernommen, die diese Aufgabe souverän meisterten.

Zur Erläuterung der Thematik hatten Björn Halmel und Janina Sauermann ein Anspiel vorbereitet, in dem deutlich wurde, wie sich Missverständnisse und Emotionen gegenseitig hochschaukeln und verfestigen können.

Ein eingespielter Filmausschnitt aus dem Film "Dann wirf den ersten Stein", den wir mit freundlicher Genehmigung des Filmclubs Athenia-Sinn e. V. verwenden durften, zeigte, dass gegenseitige Verletzungen so weit führen können, dass sie sich verselbstständigen und "vererbt" werden, so dass irgendwann niemand mehr die eigentliche Ursache des Konflikts kennt, wegen dem man miteinander im Dauerstreit liegt oder im schlimmsten Fall miteinander verfeindet ist.

Anhand von drei Lesungen aus den Evangelien wurde das Thema weiter vertieft.

Nuria Sauermann zeigte mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukas-Evangelium auf, dass Gottes Arme immer für uns offen stehen. Astrid Wörner las uns ebenfalls aus dem Lukas-Evangelium die Geschichte von Jesu Begegnung mit Zachäus. Diese sollte uns zeigen, dass wir durch die Annahme und Vergebung zu einem völlig anderen Menschen werden können.

Anhand der Lesung des Gleichnisses über den hartherzigen Schuldner aus dem Matthäus-Evangelium durch Bianca Halmel wurde verdeutlicht, dass wir die Vergebung, die uns selbst zukommt, auch anderen zukommen lassen sollen.

Symbolisch hatten die Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, persönliche Verletzungen, die sie "mit sich herumtragen" auf zu Beginn des Gottesdienstes verteilte Zettel zu notieren und in einen vor dem Altar aufgestellten Kugelgrill zu werfen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden diese Zettel dann vor der Kirche verbrannt. Dies sollte die Befreiung von diesen Belastungen symbolisieren. Sie hatten sich schlicht in Asche und Rauch aufgelöst...

Pfarrerin Kohlbacher machte in ihrer Predigt deutlich, dass viele von uns solche Situationen aus ihrem Leben kennen, in denen sie zutiefst verletzt werden. Viele Menschen erleben darüber hinaus ernste Bedrohungen durch Gewalt in körperlicher und psychischer Form in der Ehe, am Arbeitsplatz, in der Schule oder anderen Lebenssituationen, die ein normales Weiterleben oft nicht mehr möglich machen. Oft fällt dann der Satz "Das verzeih ich Dir nie!"

Sie zeigte an einem persönlich erlebten Beispiel aus ihrer Zeit als Seelsorgerin auf Gran Canaria auf, dass selbst Christen damit überfordert sind, sich die Dimension von Gottes Bereitschaft zur Vergebung vorzustellen. Sie machte deutlich, dass Menschen, die eine tiefe Verletzung erfahren haben, Zeit und oft eine professionelle Begleitung benötigen, um über ihre Erfahrungen reden zu können. Erst dies macht es möglich, dem Täter später einmal zu vergeben. Pfarrerin Kohlbacher machte deutlich, dass der Vergebende eine tiefe Befreiung erlebt, denn Hass, Dunkelheit und Bitterkeit fallen von einem ab.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Besucher eingeladen, zu einem Imbiss in der Kirche zu verweilen, um über das Gehörte reden zu können. Das Team um Pfarrerin Kohlbacher hatte Getränke und Knabbereien auf Bistrotischen bereitgestellt. Von dieser Möglichkeit noch ins Gespräch zu kommen, machten viele Gottesdienstbesucher Gebrauch.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Band JOEL richten, die dem Gottesdienst mit ihren Liedern einen stimmungsvollen Rahmen verliehen hat.

Weiterhin danken wir dem Vorbereitungsteam: Sabine Kohlbacher, Astrid Wörner, Annika Wörner, Christian Wörner, Marietta Schultz, Nuria Sauermann, Janina Sauermann, Bianca Halmel, Björn Halmel, Christine Gerth, Stefan Gerth. Ohne sie wäre dieser Abend nicht möglich gewesen.



Ulrich Halmel




Winterwanderung am 25. Februar

Die diesjährige durch den CVJM organisierte Winterwanderung führte uns an einem schönen Vorfrühlingstag nach Bellersdorf.

Nachdem sich unsere kleine Gruppe um 15:00 Uhr am Ev. Gemeindehaus getroffen hatte, wanderten wir auf dem durch Stefan Gerth erkundeten Weg am Waldfriedhof vorbei in Richtung Bellersdorf. Im Gepäck hatten wir viel gute Laune, aber auch alles für die eingeplante Pause, bei der wir uns etwa nach der Hälfte der Wegstrecke mit heißem Apfelwein, Kinderpunsch und frisch gebackenen Berlinern gemeinsam stärkten.

Unterwegs bot sich reichlich Gelegenheit, sich über Aktuelles aus Sinn, der Kirchengemeinde und CVJM auszutauschen. Nach insgesamt drei Stunden erreichten wir das Gasthaus Decker in Bellersdorf. Dort hatten wir einen großen Tisch für ein gemeinsames Abendessen bestellt. Nach unserer Ankunft wurde unsere Wandergruppe noch durch Personen verstärkt, die nicht an der Wanderung teilnehmen konnten.

Da wir bereits vor Beginn der Wanderung einige Fahrzeuge in Bellersdorf abgestellt hatten, konnte der Rückweg bequem mit dem Auto erfolgen.

Inzwischen war es dunkel und die Temperatur lag deutlich unter dem Gefrierpunkt.

Wir hatten an diesem Tag eine tolle Gemeinschaft, wie man anhand der Bilder nachvollziehen kann.

Da die Winterwanderung inzwischen eine gute Tradition geworden ist, werden wir diese sicher im nächsten Jahr wieder anbieten. Wir freuen uns dabei immer über neue Mitwanderer. Bitte achten Sie auf die entsprechenden Ankündigungen auf der Homepage der Ev. Kirchengemeinde, auf der Seite des CVJM Sinn und in den Sinner Nachrichten.



Ulrich Halmel