Eine neue Kindergottesdienstreihe in der Passionszeit

Geschichten von Josef uns seinen Brüdern

Mit dem Taufgottesdienst am 10. März startete die neue Kindergottesdienstreihe. In der Passionszeit wollen wir uns in diesem Jahr den "Geschichten über Josef und seine Brüder" aus dem Alten Testament beschäftigen.

Wie immer starteten wir in der Kirche, in der diesmal die Tauffamilien die ersten Reihen eingenommen hatten. Insgesamt drei Kinder wurden diesmal getauft. Da eines der Taufkinder die Cousine Viktoria von Tim, Lotta und Luna war, war dieser Gottesdienst natürlich für sie besonders spannend. Das war auch der Grund, warum wir diesmal etwas länger im Gottesdienst blieben. Das besondere Interesse der Kinder fand das Auslassgitter des Warmluftgebläses unserer Kirche, auf dem es kuschelig warm war.

Im Gemeindehaus angekommen wurden die Kinder begrüßt und ihre Kerze entzündet. Leider waren einige Kinder krank, so dass wir an diesem Sonntag weniger Kinder begrüßen konnten.

Birgit zeigte den Kindern eine Stofftasche, in der sich ein Porzellanteller verbarg. Sie verriet den Kindern auch, warum sie zusätzlich einen Hammer mitgebracht hatte, aber es war dann doch nicht so einfach, den Teller zu zerschlagen. Schließlich gelang es aber doch. Bald lag er zerbrochen in viele Einzelteile auf einem Tablett.

Diese Teile werden uns in den kommenden Wochen immer wieder im Kindergottesdienst begegnen. Sie stehen sinnbildlich für das Leben von Josef, in dessen Leben auch vieles in Stücke zerbrach, obwohl doch alles so schön als "Vaters Liebling" begonnen hatte.

Um die Geschichte darzustellen, eröffneten wir ein kleines Theater und die Kinder hörten aufmerksam der Geschichte Josefs zu. Sie hörten über Neid und Streit zwischen Josef und seinen Geschwistern und konnten das aus ihren eigenen Erfahrungen sicher auch gut nachvollziehen und sich mit den Gefühlen der Hauptdarsteller identifizieren.

Natürlich hatten wir wie immer auch Zeit zum Malen, Basteln und Gestalten eingeplant. Dabei hatten die Kinder so viele eigene Ideen, dass eine Unterstützung der Mitarbeiterinnen nicht nötig war. Zwei Kinder gestalteten sich noch ihre eigene Kerze. Viel zu schnell war die gemeinsame Zeit verstrichen und die Eltern erwarteten ihre Kinder bereits im Elternbistro.

Am 17. März füllte sich die erste Reihe in unserer Kirche sehr schnell... doppelt so viele Kinder als in der Vorwoche waren zum Kindergottesdienst gekommen! Zählt nach, wieviele Kerzen an diesem Sonntag brannten. Im Verlauf des Vormittags konnten wir noch zwei zusätzliche Kerzen verzieren, denn jedes Kind soll seine individuelle Kerze erhalten.

Nach der Begrüßung wiederholten wir mit Hilfe von Bildern die Geschichte des vergangenen Sonntags. So hatten auch die neuen Kinder die Möglichkeit, um welches Thema es in der Reihe geht und konnten auch Josef und seine Brüder noch ein wenig kennenlernen.

Das neue Lied über Jakob, der seine Kinder zählt, klappte diesmal schon richtig gut. Am nächsten Sonntag kommt eine neue Strophe mit den Namen von Jakobs Kindern hinzu.

Josef als Sklave... so ein Arbeitskittel fühlt sich anders an als ein bequemer und schöner, bunter Mantel. Johanna durfte das einmal ausprobieren. Die Kinder lauschten gespannt auf die Geschichte von Josef, dessen Abenteuer in nun nach Ägypten führten, ein Land weit weg von seiner Heimat und seiner Familie!

Die Kinder wussten schon sehr viel über Ägypten und erzählten über Kamele, Pyramiden und den Pharao.

Um die biblische Geschichte zu vertiefen führten wir ein pantomimisches Spiel auf. Leo und Maximilian, die beiden Konfirmanden, die uns unterstützten, eine "Sklaventätigkeit" ins Ohr, die dieses dann ohne Worte zu benutzen darstellen musste. Alle anderen schauten gebannt zu uns mussten raten,  worum es sich handelte.

Noch während des Spiels fragten die Kinder nach ihren Mal- und Bastelsachen... aber auch dafür hatten wir noch viel Zeit eingeplant. Die Kinder vergessen die Zeit völlig und wir könnten sie leicht auch bis 13:00 Uhr beschäftigen, ohne dass es langweilig wird.

Den Kindern gehen die Ideen nicht aus. Oft sind die einfachsten Ausmalbilder der größte Renner! Ausschneiden und Kleben nach eigenen Vorstellungen ist oft interessanter als die Ideen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorschlagen, aber das ist absolut in Ordnung!

Fortgesetzt wurde die Reihe am 24. März. Diesmal fügten wir, wie bereits angekündigt, dem Lied von Jakob die Strophe mit den Namen der zahlreichen Geschwister von Josef hinzu.

Außerdem hörten wir, wie Josefs spannendes Leben weiterging. Er verbrachte einige Jahre im Gefängnis in Ägypten, bevor der Mundschenk des Pharao wieder an ihn erinnerte. Ihm war der Mann in Erinnerung geblieben, der mit der Hilfe seines Gottes die Bedeutung von Träumen erklären kann.

Josef erklärte dem besorgten Pharao die Bedeutung seiner Träume mit den sieben fetten und den sieben mageren Kühen. Der Pharao war darüber so beeindruckt, dass er Josef beförderte. Er erhielt die Kleidung und den Siegelring eines Ministers und wurde beauftragt, Vorratskammern anzulegen, damit in den sieben fruchtbaren Jahren ausreichende Vorräte angelegt werden konnten.

Lina und einige andere Kinder durften probieren wie es sich anfühlt einen so prachtvollen Mantel zu tragen. "Das fühlt sich gut an!" war ihre Meinung...  Auf jeden Fall besser, als der Kittel eines Sklaven und ähnlich gut wie der schöne Mantel, den er am Anfang der Geschichte von seinem Vater erhalten hatte.

Im Anschluss an die Geschichte erhielten die Kinder zwei unterschiedliche Angebote. Die größeren Kinder konnten mit Birgit einen Comic gestalten, Sprechblasen ausfüllen uns ausmalen. Die jüngeren Kinder konnten Ausmalbilder aussuchen oder frei gestalten.

Zwischendurch beobachteten wir eine Krähe, die aus der Dachrinne des Gemeindehauses Regenwasser trank.

Trotz der Zeitumstellung waren die Kirchenbänke der Kindergottesdienstkinder auch am 31. März gefüllt. Einfach super! Wir haben uns riesig gefreut!

Diesmal ging es weiter mit Josefs Lebensgeschichte. Auf dem Tisch lag ein leerer Getreidesack, der als Symbol für die Hungersnot stand, die in Ägypten ausgebrochen war. Es war genauso gekommen, wie Josef es aus den Träumen des Pharaos vorhergesagt hatte. Es hatte sich bewährt, dass man in den sieben guten Jahren Vorräte in den Speichern angelegt hatte.

Linus, der im Januar Geburtstag hatte und 4 Jahre alt geworden war, durfte sich nach dem Entzünden der Kerzen noch sein Geschenk aus der Geburtstagskiste aussuchen.

Danach folgte wieder das Lied "Vater Jakob zählt die Lieben, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben!" Das Lied kommt bei den Kindern super an, sie schmettern es in einer Lautstärke, dass wir überlegen, es in der Kirche vorzutragen. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit dazu.

In Anlehnung an "Ringlein, Ringlein, du musst wandern" wurde ein kleiner Gegenstand heimlich in die Hand eines der Kinder gelegt. Ein Kind steht in der Mitte und muss gut beobachten und raten. Das Spiel greift auch eine biblische Erzählung auf, denn auch in den Getreidesäcken von Josefs Brüdern wurde heimlich etwas versteckt.

In der Trinkpause durfte sich jedes Kind etwas aus unserer Süßigkeitenkiste nehmen... Natürlich war danach auch wieder viel Zeit zum Malen und Schnippeln eingeplant. Die größeren Kinder vervollständigten die Sprechblasen des Comic über Josef. Das war nicht sehr leicht und wurde erst am folgenden Sonntag, den 7. April fertig. Die jüngeren Kinder hatten noch etwas Zeit übrig und konnten noch etwas von unserem Weizen säen. Wir werden die Entwicklung der Saat an den kommenden Sonntagen beobachten und hoffen, dass spätestens zu Ostern neues Leben in Form grüner Halme zu sehen ist.

Am Sonntag, den 7. April stellten wir dann wie angekündigt die Comics fertig. Die Ergebnisse sehen Sie in unserer Bildergalerie. Über die weiteren Inhalte dieses Sonntags folgt noch eine Ergänzung.

Am Palmsonntag waren die ersten Reihen der Kirchenbänke mit den Jubilaren besetzt, die den 60. oder sogar 65. Jahrestag ihrer Konfirmation feiern konnten. Nach dem gemeinsamen Beginn des Gottesdienstes gingen wir wieder gemeinsam ins Gemeindehaus.

Eltern sind bei unseren Kindergottesdiensten jederzeit willkommene Gäste. Um ggf. die Wartenzeit zu verkürzen haben wir im Elternbistro immer Kaffee oder Tee bereit. Ein Foto hiervon finden Sie in der Bildergalerie. Außerdem haben wir Informationsmaterial ausgelegt wie beispielsweise die Datenschutzerklärung für neu am Kindergottesdienst teilnehmende Kinder.

Nachdem jedes Kind seine Kerze vor sich stehen hatte, starteten wir zunächst mit einem Bewegungslied. Allerdings durften die Kinder die Kerze diesmal nicht gleich zu Beginn des Kindergottesdienstes anzünden. Aber auch sonst war einiges anders als an den vorherigen Sonntagen. Heute wollten wir etwas erfahren über die letzten Tage, die Jesus in Jerusalem verbrachte und darüber wie und wo er starb. Dabei führte uns unser Weg über verschiedene Stationen:

  • Jesus zieht mit seinen Freunden in Jerusalem ein
  • Jesus und seine Freunde feiern das Passafest und essen gemeinsam
  • Jesus geht nach dem gemeinsamen Essen auf den Ölberg in den Garten Gethsemane
  • Jesus wird von den Römern gefangengenommen und verhört
  • Jesus stirbt am Kreuz

Im Anschluss hatten wir noch genug Zeit für eine Pause, in der die Kinder trinken, naschen und basteln konnten. Heute wollten wir ein Kreuz basteln. Dabei stellte sich heraus, dass es eine Herausforderung ist, ein DIN A4-Blatt so zu falten, dass ein Kreuz daraus entstehen kann. Aber letztlich haben alle es geschafft und es konnte daran gehen, das Kreuz individuell zu gestalten. Dabei entstanden kleine Kunstwerke, die zeigen, wie kreativ die Kinder an die Arbeit gingen. In der Galerie haben wir einige Bilder eingestellt.

Wir freuen uns schon auf den Ostersonntag!

 

 

Ulrich Halmel




Kindergottesdienst am 02.03.2019

Nachdem bei den vergangenen Kindergottesdiensten am Samstag aufgrund der erfreulichen Zahl der Kinder der Raum zu klein geworden war, hatten wir diesmal Vorsorge getroffen und durch die geöffnete Trennwand für mehr Platz gesorgt.

Für das gemeinsame Frühstück waren Tischgruppen vorbereitet und für die Biblische Erzählung war ein "Theaterraum" vorbereitet.

14 (vierzehn!!) individuell verkleidete Kinder waren diesmal gekommen und füllten die Reihen.

Nach der Begrüßung der Kinder durch Janina folgte eine kurze Vorstellungsrunde und dann die spannende Frage, wer in den vergangenen Wochen Geburtstag hatte. Jedes dieser Kinder konnte sich etwas aus unserer Geburtstagskiste aussuchen, die viele interessante Geschenke zur Auswahl enthält. Aber wie heißt es so schön... wer die Wahl hat, hat die Qual...

Mit dem Lied "Wir feiern heut ein Fest und kommen hier zusammen, wir feiern heut ein Fest, weil Gott uns alle liebt" leiteten wir das Thema des Tages, die "Hochzeit von Kana" ein. Doch zunächst nahmen wir alle an den vorbereiteten Frühstückstischen Platz.

Außer dem leckeren Frühstück mit Brötchen, Wurst, Käse, Erdbeermarmelade, Honig, Nutella, Kakao, Tee und einem Rohkostteller gab es eine Hochzeitstorte, die nach der Biblischen Geschichte und dem Spiel (Reise nach Jerusalem) auf die Kinder wartete.

Nun fiel unser Blick auf die schön gestalteten Kerzen vom Kindergottesdienst im Januar. Die Kerzen der Kinder, die anwesend waren, wurden angezündet und alle neuen Kinder durften sich eine Kerze aussuchen und nach dem Frühstück gestalten.

Alle Materialien zum Gestalten der Kerzen und zum Basteln von Blumen- und Herzsteckern standen bereit. Die Kinder starteten und wurden dabei von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an den verschiedenen Tischen unterstützt. Dabei stellten wir fest, dass die Zeit viel zu schnell verging und wir uns viel mehr vorgenommen hatten, als wir in den zwei Stunden schaffen konnten. Aus diesem Grund versprachen wir den Kindern, dass wir am kommenden Sonntag (10. März 2019) die Blumen- und Herzstecker erneut anbieten werden. Auch jedes Kind, das dann neu dazu kommt, wird die Möglichkeit erhalten, sich eine persönliche Kerze zu gestalten.

Bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, haben wir noch gemeinsam ein neues Segenslied gesungen.

 

 

Christine Gerth




Kindergottesdienst zur Jahreslosung am 26.01.2019

Nicht das erste Mal kamen mehr Kinder, als wir dachten, und es wird Zeit, dass wir nächstes Mal unsere Trennwand aufmachen und so den Raum vergrößern.

Unser Thema war die Jahreslosung 2019. Das ist ein Vers aus der Bibel, der jedes Jahr von einer Kommission als Impuls oder Motto für das neue Jahr ausgesucht wird. „Suche Frieden und jage ihm nach“ aus Psalm 34. Einen Vers zum Frieden findet jeder von uns gut. Auch die Kinder können etwas damit anfangen, denn Streit und Konflikte kennen alle auch aus der Schule und dem Kindergarten.

Ganz zu Beginn begrüßten wir uns und machten eine Vorsteilungsrunde.

Diesmal gab es vier Kinder, die seit Weihnachten Geburtstag hatten und die sich aus unserer Geburtstagskiste etwas aussuchen durften.

Nach einem gemeinsamen Anfang mit einem Bewegungslied und Gebet frühstückten wir. Anschließend halfen alle beim Abräumen des Tisches. Der Flur wurde zwischendurch zum Rennen und Nachlaufspielen genutzt. Wenn eine weiße Fahne hochgehalten wurde, mussten alle Kinder stehen bleiben - Waffenstillstand sozusagen. Meist organisierten die Kinder ihre Spiele aber selbst.

Mit einem sehr kurzen Bewegungslied zum Thema Frieden sammelten wir uns wie der um die Tische in unserem

Gruppenraum. Dann begannen Janina und Birgit und spielten einen kleinen Dialog vor.

Da das Alter der Kinder sehr variierte, haben wir diesmal zwei Gruppen gebildet. Die jüngeren Kinder haben direkt mit dem Gestalten einer persönlichen Kerze begonnen, die größeren hörten sehr gespannt und konzentriert einer längeren Geschichte von Ursula Wölfel zu. die eine friedliche Begegnung zweier Soldaten mitten im Krieg schildert. Das berührte die Kinder sehr.

Danach waren dann alle, Große und Kleine damit beschäftigt, ihre ganz persönliche Kerze zu gestalten, die nach Fertigstellung noch von uns Mitarbeitern mit einem Wachsstift beschriftet wurde.

Schlau wäre es gewesen die Kunstwerke zu fotografieren, doch das können wir nachholen...

Die Kerzen bleiben im Gemeindehaus und werden von jedem Kind angezündet, wenn es zum nächsten Kindergottesdienst kommt.

So können wir immer sehen, wenn ein Kind vielleicht krank ist, im Urlaub ... oder ähnliches. Wir können uns so besser im Blick behalten und eher als Gruppe erleben, auch wenn zwischen den Kindergottesdiensten oft 4 Wochen vergehen.

 

 

Christine Gerth